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Konferenz des Justizministers Bausback über deutschen Föderalismus und dessen Einfluss auf die bayerische Außenpolitik

Stéphane Bergeron, Charles-Emmanuel Côté, Éric Théroux, Kristin Bartenstein, Winfried Bausback, Daniel-Erasmus Khan

Aus Anlass des Québec-Besuchs des bayerischen Justizministers, Herrn Prof. Dr. Bausback, lud die juristische Fakultät der Université Laval zu einem öffentlichen Austausch am 27. Oktober 2016 ein. Vor einem vollgepackten Hörsaal beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Thema "Die Auswärtigen Angelegenheiten Bayerns und der deutsche Föderalismus". «Bayern und Québec legen gleichermaßen großen Wert auf die Bewahrung ihrer eigenen Identität und Kultur,» erklärt Pr. Daniel Erasmus Khan (rechts). «Das föderale System, dem beide Regionen angehören, markiert dabei die Möglichkeiten und Grenzen einer eigenverantwortlichen Entwicklung in unterschiedlicher Weise -- gerade was die Außenbeziehungen angeht.» Die Gelegenheit offenbarte das erhebliche wissenschaftliche Informationsdefizit, das auf beiden Seiten der Partnerschaft besteht, im Hinblick auf diese zentralen Fragen: alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass der Dialog darüber aufrechterhalten und weiter vertieft werden sollte. Vlnr: Stéphane Bergeron, stv. Vorsitzender der Délégation de l'Assemblée nationale pour les Relations avec la Bavière ; Prof. Charles-Emmanuel Côté, Vize-Dekan der juristischen Fakultät an der Université Laval ; Éric Théroux, stv. Amtschef für bilaterale und frankophone Angelegenheiten im Québecer Ministerium für internationale Beziehungen und La Francophonie ; Frau Prof. Dr. Kirstin Bartenstein, Lehrstuhlinhaberin an der juristischen Fakultät der Université Laval ; Prof. Dr. Winfried Bausback, bayerischer Justizminister ; Prof. Dr. Daniel-Erasmus Khan, Gastprofessor an der juristischen Fakultät der Université Laval und Professor für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Universität der Bundeswehr in München. Bild (c) StMJ