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Aktuelles

Mit einer Delegation aus Vertretern zahlreicher Games-Entwickler aus Bayern hat der Leiter der Staatskanzlei und Medienminister Siegfried Schneider das Games-Zentrum Montréal besucht und mit dem Québecer Wirtschaftsminiter Clément Gignac den Weg zu einem Kooperationsabkommen in diesem Bereich eingeleitet

03.09.2010



Vor Vertretern zahlreicher Games-Unternehmen, Entwickler-Studios verschiedener Genres, Dienstleister, des Montréal-Clusters Alliance Numérique, der Vereinigung für digitale Innovation, Consortium en innovation numérique du Québec, präsentierten die bayerischen Entwickler ihre Unternehmen und Produktionen. Besuche bei Marktführern wie Electronic Arts, Autodesk, Artificial Mind and Movement, Eidos, DTI und erfolgreichen Neuankömmlingen in Montréal wie Funcom boten den Vertretern der bayerischen Spieleindustrie Einblicke in Arbeitsweise, Marktstrategien, Recruitingmethoden, sowie die Gelegenheit, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Eine zweifelsfrei anerkannte Position nimmt die Games-Ausbildung an den Universitäten von Montréal ein. Besuche beim Department for Computer Sciences der McGill University und des Media Department der Concordia University machten deutlich, dass Montréal die Gaming-Branche nicht nur mit Steuervorteilen fördert. Prof. von Rimon Lipinsky: „In Montréal nehmen Unternehmen wie Ausbildungsstätten Forschung und wissenschaftliche Begleitung der Gamesindustrie sehr ernst und befördern damit nicht nur exzellente Lehrbedingungen, sondern auch die fachliche Anerkennung als Forschungsthema in Disziplinen wie Informatik und Design.“

Medienminister Schneider: „Für die Zukunft des Medienstandorts Bayern kommt dem Ausbau der Gaming-Kompetenz eine Schlüsselrolle zu. Ich habe mit meinem Kollegen, Wirtschaftsminister Gignac, vereinbart, das Mediensegment Computerspiele in die partnerschaftliche Kooperation Bayern-Québec aufzunehmen. Wir wollen noch in diesem Jahr ein Kooperationskonzept erarbeiten, um in den Bereichen Ausbildung, Austausch bei Aus- und Fortbildung und Zusammenarbeit der Unternehmen, Hochschulen und Fördereinrichtungen konkret voranzukommen. Im Rahmen unserer Partnerschaft können wir die Zusammenarbeit in dieser Zukunftsbranche zum Nutzen beider Regionen vertiefen.“

Quelle: FilmFernsehFonds Bayern