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Der bayerische Organist Jens Korndoerfer, der zurzeit an der Montréaler Universität McGill Schulich School of Music promoviert, errang im Oktober den 2. Platz und den Franz-Liszt-Preis am Montréaler Internationalen Orgelwettbewerb.

01.12.2011



Der Franz-Liszt-Preis wird Jens Korndoerfer (Mitte) von Mireille Lagacé, Professorin am Montréaler Konservatorium, und von Gérard Coulombe C.R., stv. Vorsitzender des CIOCMs, überreicht.

Bereits  2008 erwarb Herr Korndoerfer den 3. Platz bei demselben Wettbewerb, welcher jedes dritte  Jahr in Montréal abgehalten wird und 16 Organisten unter 35 Jahren  an manchen der besten Orgeln musikalisch um die Wette „kämpfen“ lässt. Die internationale Jury vergibt mehrere Preise, u.a.  eine Serie von Solokonzerten, einen Karriere-Managements-Vertrag, eine CD-Aufnahme  unter dem ATMA Classic Label, sowie grosszügige Stipendien.

Jens Korndoerfer, der mit 14 anfing, Orgel zu studieren, absolvierte stets mit Bestnoten. 2005 wurde er zum ersten deutschen „Residenzorganisten“ in Sapporo, Japan, wo er ein Jahr lang an der Orgel des „Kitara“ Konzertsaals verbrachte, in diversen Städten in Solokonzerten sowie mit Orchesterbegleitung auftrat, selber unterrichtete, und eine CD aufnahm. Seither tritt er erfolgreich im internationalen Feld – Deutschland, Frankreich, den USA, Kanada, Grossbritannien, Japan – auf. Seit September 2009 promoviert Jens Korndoerfer an der McGill Universität und schreibt zahlreiche Artikel für spezialisierte Musikzeitschriften in allen 3 Sprachen.

Jens Korndoerfer anhören: www.youtube.com/JensKorndoerfer
Mehr erfahren:
www.baviere-quebec.org/archives/stories/