Aktuelles

Klimamonitoringbericht 2011: Höhere Temperaturen und mehr Regen im Freistaat – Bayern hält an seinen ehrgeizigen Klimazielen weiter fest

16.12.2011



Bayern hält an seinen ehrgeizigen Klimazielen weiter fest. Das betonte Dr. Marcel Huber, Umweltminister, anlässlich der Veröffentlichung des Klimamonitoringberichts 2011. "Der Klimawandel ist bereits heute Realität in Bayern. Nur mit gemeinsamen Anstrengungen können wir die Auswirkungen auf den Freistaat abmildern", sagte Huber. So seien unter anderem im Nachtragshaushalt 2012 allein für das Bayerische Umweltministerium zusätzlich 22,5 Millionen Euro für Klimaschutz und die Energiewende eingeplant. Laut dem aktuellen Klimamonitoringbericht stiegen in Bayern die Temperaturen in dem Zeitraum von 1931 bis 2010 um durchschnittlich 1,1 Grad Celsius, von 1931 bis 2000 waren dies noch 0,7 Grad Celsius.

Die globale Klimaerwärmung beeinflusst zudem den Wasserkreislauf in Bayern: In den Winterhalbjahren regnet es deutlich mehr, die Menge der Niederschläge nahm seit 1931 um bis zu 25 Prozent zu. In dieser Jahreszeit kommt es auch verstärkt zu eintägigen Starkregen - vor allem im Nordosten Bayerns (bis zu 40 Prozent). "Wirksamer Hochwasserschutz ist und bleibt angesichts des Klimawandels eine wichtige Zukunftsaufgabe für Bayern", so Huber. Insgesamt fließen von 2001 bis 2020 in das Hochwasserschutz-Aktionsprogramm des Freistaats 2,3 Milliarden Euro. Rund 1,4 Milliarden Euro wurden bereits investiert.

Bayerns Ziel bleibe, die energiebedingten CO2-Emissionen bis 2030 auf fünf Tonnen pro Kopf und Jahr zu verringern. Der energiebedingte CO2-Ausstoß liegt heute jährlich pro Kopf im Freistaat bei rund 6 Tonnen - also rund 20 Prozent unter dem EU-Durchschnitt mit 7,9 Tonnen.

Quelle: www.stmug.bayern.de