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Bayerische Carbonfaserindustrie siegt bei Wettbewerb in Berlin

26.01.2012



Der bayerische Cluster MAI Carbon gehört zu den fünf Siegern in Berlin im Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. MAI Carbon ist eine Initiative des Carbon Composites e.V. (CCeV), dem mittlerweile 130 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, hauptsächlich aus dem Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt  oder dem Maschinen- und Anlagenbau angehören (z.B. Audi, Premium Aerotec, SGL Group, BMW, Eurocopter und Voith).

Dem Cluster stehen damit über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 80 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Dies soll genutzt werden, um die bayerische Carbonfaserindustrie weiter zu entwickeln und den High-Tech-Standort Bayern auszubauen und zu sichern. Der Plan ist, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) zur Werkstoffgruppe des 21. Jahrhunderts zu machen, um die einzigartigen Leichtbaueigenschaften bis 2020 großindustriell einsetzen und nutzen zu können.

Der Spitzencluster-Wettbewerb ist ein Flaggschiff der Hightech-Strategie für Deutschland: Unter dem Motto "Deutschlands-Spitzencluster - Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung" wurde er im August 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen und dadurch den Innovationsstandort Deutschland attraktiver zu machen. Gerade für den Automobilbau sowie für die Luftfahrt wird die Carbonfaserindustrie von immer größerer Bedeutung: Carbonfasern sind leicht, reißfest und robust; sie erleichtern das Gewicht von Fahrzeugen und führen zu geringerem Treibstoffverbrauch und weniger Emissionen.