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Bayern/Sachsen unter den Siegern des bundesweiten Wettbewerbs um Initiativen im Bereich Elektromobilität – Québec als internationaler Partner dabei

13.04.2012



Die Bundesregierung hat Anfang April vier regionale "Schaufenster Elektromobilität" ausgewählt. Es sind Bayern/Sachsen, Baden-Württemberg, Berlin/Brandenburg und Niedersachsen. Der Wille der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen verkehren zu sehen. Das Förderprogramm "Schaufenster Elektromobilität" ist eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität vom Mai 2011. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt der Bund bis zu 180 Millionen Euro bereit.

Die vier Regionen, die neben anderen eigene Konzepte für den Wettbewerb vorgestellt hatten, sollen künftig mit jeweils maximal 50 Millionen Euro gefördert werden. Als "Schaufenster" seien jene großangelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben ausgewählt worden, "in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich - auch international - sichtbar gemacht werden", schrieb das Verkehrsministerium. Der Freistaat Bayern selbst wird Elektromobilitätsprogramme mit 60 Mio Euro in den nächsten Jahren fördern.

Als internationaler Partner des Projekts "Elektromobilität verbindet" aus Bayern und Sachsen nimmt die nordamerikanische Provinz Québec teil. In welcher Form und unter welchen Rahmenbedingungen wird in den nächsten sechs Monaten geklärt. „Québec spielt bereits eine führende Rolle in der Erweiterung des Angebots im Bereich der Elektrofahrzeuge. Die Provinz arbeitet schon mit zahlreichen internationalen Partnern. Ich bin überzeugt, dass die Möglichkeit, uns an Bayern und Sachsen anzuknüpfen, eine gegenseitige Bereicherung bedeuten wird“, erklärte Québecs PM Jean Charest anlässlich der 6. Konferenz der Partnerregionen in Sao Paolo, Brasilien.

Ref. : www.bayern.de
www.premier-ministre.gouv.qc.ca