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Doppelhaushalt 2013 / 2014 setzt klare Akzente für Film- und Medienstandort Bayern

13.08.2012



Bild © presseportal.de

Bayern ist einer der führenden Filmstandorte Deutschlands. Das reicht von der Produktion über den Vertrieb bis zur Technik; sämtliche Schritte des Produktionsprozesses sind abgedeckt. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young erwirtschaftet allein der Standort München rund 40 Prozent aller bundesweiten Umsätze bei filmwirtschaftlichen Unternehmen. 23 der deutschen TOP-100-Medienunternehmen haben ihren Sitz in Bayern sowie rund 2.000 filmwirtschaftliche Produktionsbetriebe mit ungefähr 9.000 Beschäftigten.

Medienminister Kreuzer: „Wir stärken den Film- und Medienstandort Bayern gezielt, gerade im Wettbewerb mit anderen Bundesländern. Deswegen legen wir ein neues Sonderprogramm zur Förderung von internationalen Filmproduktionen auf, das mit insgesamt 6 Millionen Euro ausgestattet ist. Gerade internationale Filmproduktionen sind es, die dem Filmstandort Bayern zusätzlichen Schub verleihen können. Davon profitiert die bayerische Filmwirtschaft insgesamt - vom Dreh bis hin zu Dienstleistungen, Postproduktion und Special Effects. Zugleich erhöhen wir die staatlichen Fördermittel beim FilmFernsehFonds Bayern (FFF) um jeweils 900.000 Euro in den nächsten beiden Jahren, um auch bei der bayerischen Filmförderung klar die Zeichen auf Wachstum zu stellen.“

Das neue Programm für internationale Produktionen, das rein aus staatlichen Mitteln finanziert und über den FFF Bayern als bewährte bayerische Filmfördereinrichtung abgewickelt wird, soll hier vor allem eine Anschubwirkung leisten. So ist bei einer Förderung durch den FFF grundsätzlich vorgesehen, dass mindestens das 1,5 fache des gewährten Darlehensbetrages in Bayern Verwendung finden soll. In 2011 ergab sich bei einem Produktionsvolumen der FFF-geförderten Filme von 301,5 Millionen Euro ein „Bayerneffekt“ von 305 Prozent.

Ziel des neuen Sonderprogramms ist es, den Film- und Medienstandort Bayern noch attraktiver für internationale Filmkoproduktionen zu machen, auch um Beschäftigung für die hiesige Filmbranche zu schaffen und die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte zu fördern.

Quelle: bayern.de/Pressemitteilungen