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Erfolgreiche Dokumentarfilme : Ein mit bayerischen Geldern finanzierter Film gewinnt in Toronto, ein québecischer Film wird in München geehrt

17.05.2013



Ein Bild aus "Drachenmädchen" von Inigo Westmeier - Quelle www.br.de

Auf beiden Seiten des Atlantiks waren Dokumentarfilme erfolgreich:

Hotdocs LogoIn Toronto hat das Hot Docs, Nordamerikas größtes Dokumentarfilm-Festival, Inigo Westmeiers „Dragon Girls“ (Originaltitel: „Drachenmädchen“) als Besten Internationalen Film gekrönt. Der Film, der vom Bayerischen Rundfunk und dem FFF-Bayern ko-finanziert wurde, zeichnet das Portrait dreier Mädchen, die zusammen mit mehr als 20.000 anderen Schülern in der berühmten Kung-Fu Schule der Shaolin Mönche in China, der größten Sportschule der Welt, in der Nähe von Beijing studieren. Die Jury unterstrich in ihrem Urteil das „subtile und gleichzeitig spektakuläre Porträt inspirierender und hartnäckiger junger Mädchen.“

Dokfest LogoParallel dazu wurde eine Woche später beim Münchener DOK.fest der Film „Standing On The Edge Of The World“ (Originaltitel: „Sur le rivage du monde“) des Québecer Regisseur Sylvain L’Espérance als bester internationale Dokumentarfilm ausgezeichnet. Als drittes Opus einer Trilogie über Mali porträtiert der Film afrikanische Flüchtlinge, die auf ihrer Suche nach einem besseren Leben in Europa in Bamako, Mali, gestrandet sind, zum Teil seit Jahren. Den Film bezeichnete die Jury als „kraftvoll (...).Durch die eindrucksvolle Kameraarbeit, das feine Gespür für den Rhythmus, und ein großes Talent Interviews zu führen, bringt der Regisseur einfühlsam die Würde jedes einzelnen seiner Protagonisten zum Vorschein.“

Mehr: www.br.de
www.hotdocs.ca
www.dokfest-muenchen.de