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Bayern erneuert mit kanadischer Provinz Alberta erfolgreiches Kooperationsabkommen im Bereich der Forschung

05.06.2013



Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch unterzeichnete am 5. Juni 2013 gemeinsam mit Thomas Lukaszuk, Deputy Premier of Alberta and Minister of Enterprise and Advanced Education, ein Kooperationsabkommen im Bereich der Forschung und knüpfte dadurch an die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre an. Heubisch: „Der Austausch mit Alberta ist für Bayern höchst wertvoll: Wie Bayern ist auch Alberta eine wirtschaftlich starke Region inmitten eines föderalen Staates. Beide Partner investieren viel in die studentische Ausbildung und die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Hier liegt großes Potenzial für eine gute Zusammenarbeit.“

Bereits im Jahr 2009 hatten sich der Freistaat Bayern und die Provinz Alberta in einem ersten so genannten „Memorandum of Understanding“ darauf verständigt, die Zusammenarbeit der beiden Wissenschaftsregionen zu intensivieren. In den vergangenen Jahren konnte insbesondere der Studenten- und Dozentenaustausch zwischen Hochschulen aus Bayern und Alberta ausgebaut werden.

Ein Vorzeigeprojekt für die Kooperation ist das Projekt ABBY-Net. Es handelt sich dabei um ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk, in dem Wissenschaftler sowie Industrievertreter beider Regionen der Frage nach einer nachhaltigen Ko-Entwicklung von Energie- und Ökosystemen anhand eines neuen informationstechnischen Ansatzes nachgehen. Forschungsworkshops und Sommerschulen bieten den Rahmen für internationale Begegnungen und für Nachwuchsförderung. ABBY-Net soll auch in Zukunft weitergeführt und ausgebaut werden.

Heubisch: „Die Forschungsthemen des Netzwerks, wie zum Beispiel die Suche nach umweltfreundlicher Energieerzeugung oder der Einfluss von Klimaänderungen auf Energiesysteme, sind Herausforderungen, denen wir uns in einer globalisierten Welt hier in Bayern ebenso stellen müssen wie in Kanada. Umso wichtiger ist es, gemeinsame Forschung zu unterstützen.“

Das heute unterzeichnete Abkommen setze, so Heubisch, an diesem Punkt an und werde in Zukunft den wissenschaftlichen Austausch über Landesgrenzen hinweg noch leichter machen.

Quelle: www.stmwfk.bayern.de