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Die Europäische Union und Kanada konnten sich über ein Freihandelsabkommen einigen, welches das Wirtschaftswachstum beider Seiten verstärken soll

21.10.2013



Am Freitag, den 18. Oktober, haben Kanada und die Europäische Union (EU) eine Übereinkunft über ihr Freihandelsabkommen getroffen, darauf abgezielt dem Wirtschaftswachstum auf beiden Seiten einen Aufschwung zu geben.

Der Präsident des europäischen Ausschusses Jose Manuel Barroso und der kanadische Premierminister Stephen Harper haben eine politische Übereinkunft über die Schlüsselelemente des Comprehensive Economic and Trade Agreement, kurz CETA, nach Monaten intensiver Verhandlungen getroffen. Barroso bezeichnete die Übereinkunft als „höchst ambitioniert“ und „von großer Bedeutung für die Wirtschaft der Europäischen Union.“ Er fügte hinzu: „Es wird die Basis für eine starke Position im Nordamerikanischen Markt sein, und ein Katalysator für Wirtschaftswachstum und Bildung neuer Arbeitsplätze in Europa.“

Der EU Handelskommissar Karel de Gucht erklärte, dass es „eine echte Herausforderung war, diese Übereinkunft zu treffen und es ein echtes Novum ist, wenn es zu einem so umfassenden Freihandelsabkommen zwischen zwei vollentwickelten Wirtschaftsmächten kommt.“

CETA wird das erste Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und einem Land der G8 Staaten sein. Von der EU-Kanada Übereinkunft wird erwartet, dass sie die meisten Zölle beseitigt, die zwischen den beiden Wirtschaftsgebieten bestehen, und beträchtliche neue Marktzugangsmöglichkeiten im Dienstleistungs- und Investitionssektor schafft. Die Verhandlungspartner sollen nun den Prozess weiterzführen, um die technischen Details zu klären. Bevor all dies eingeführt wird, müssen die Abmachungen bei allen involvierten nationalen Parlamenten und Gerichtshöfen überprüft werden.

Interview vom kanadischen TV-Sender CBC mit dem deutschen Botschafter Werner Wnendt