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Brigitte Hobmeier beim Bayerischen Filmpreis 2013 als beste Darstellerin für ihre Rolle in „Ende der Schonzeit“ gekürt

03.02.2014



Münchener Schauspielerin Brigitte Hobmeier erhielt den Bayerischen Filmpreis 2013 für ihre Rolle in "Ende der Schonzeit", bereits beim Weltfilmfestival 2012 in Montréal gekrönt - Bild www.stmwi.bayern.de

In München ist am 17. Januar 2014 der 35. Bayerische Filmpreis verliehen worden. Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Mit Preisgeldern von insgesamt 310.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland.

Als beste Darstellerin wurde Brigitte Hobmeier ausgezeichnet für Ende der Schonzeit, in dem sie als Bäuerin einen Juden vor den Nazis versteckt. Hobmeier spanne mit perfektem Minimalismus einen großen Gefühlsbogen. "Intensiver, ohne jede Vordergründigkeit, kann man nicht spielen", urteilte die Jury. Der Film hatte bereits der Jury des Montréaler Weltfilmfestival ins Auge gestochen: Dort erhielt Brigitte Hobmeier 2012 auch den Preis für Beste Darstellerin.

Insgesamt wurden 13 Auszeichnungen vergeben, darunter der Publikumspreis an den Überraschungserfolg Fack ju Göhte. Der Produzentenpreis ging an Filmemacher Edgar Reitz und seinen Sohn Christian für das Kinoepos Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht.

Quelle: www.zeit.de/kultur/film, www.bayern.de