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Aktuelles

Die Technische Universität München und die Universität von Alberta haben sich zu Partnern verbündet um die Entstehung einer neuen Generation von Experten in Nanotechnologie zu fördern

09.06.2015



Die im Jahr 2010 initiierte, informelle Zusammenarbeit zwischen dem Chemieprofessor an der Universität von Alberta (UofA) Jonathan Veinot und dem Prof. Dr. Bernhard Rieger, Chemieprofessor an der Technischen Universität München (TUM), wurde durch die Schaffung der Alberta/ TUM International Graduate School (ATUMS) for Hybrid Functional Materials formalisiert, was Dank eines Zuschusses über 1,65 Mio. $ vom National Science and Engineering Research Council of Canada (NSERC) durch das Programm Collaborative Research and Training Experience (CREATE) ermöglicht wurde.

Die Grad School wird etwa 25 Studenten finanzieren, nicht nur um anhand von traditionellen Methoden zu lehren, aber auch um ihre Erfahrung in der Geschäftsentwicklung, eine Arbeit, die über die Laborbefunde hinausreicht, zu verbessern. Der Fokus wird auf Entwicklung und Synthese von neuen funktionalen Hybridmaterialien gelegt, um alle möglichen Anwendungsarten voranzutreiben, von Elektronik und Batterien über Autos bis zu Sonnenkollektoren. Veinot erklärt, dass die bereits zwischen Bayern und Alberta existierenden Austauschmechanismen essentiell waren für die Entwicklung dieser Partnerschaft, sowie der internationale Ruhm der UofA im Bereich Materialchemie.

„Durch ihre International Graduate School for Science and Engineering (IGSSE) entwickeln die Studenten der TUM oft mehr Allgemeinwissen, von Fragen des geistigen Eigentums, bis zu Präsentationen, über professionelle Interaktionen“, erklärt Veinot. „Doch unsere Studenten wiederum haben hervorragende Expertise bei der Charakterisierung und der Synthese von Materialien.“

Das Programm CREATE der NSERC unterhält die Ausbildung Gruppen von hochqualifizierten Doktoranden und Post-Doktoranden, mit Ursprung in Kanada oder aus dem Ausland, durch die Entwicklung von innovativen Ausbildungsprogrammen, die kooperative und integrierte Ansätze fördern, wissenschaftliche Herausforderungen für die Prioritäten der Forschung und Entwicklung in Kanada hervorheben und den Übergang des wissenschaftlichen Nachwuchses in die kanadische Arbeitswelt erleichtern.

Quelle und mehr : uofa.ualberta.ca