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Drittes Max Planck Zentrum in Nordamerika eröffnet an der Universität von Ottawa

10.06.2015



Bild © Universität von Ottawa | Luc Gauthier Von links: Ferdi Schüth, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft; Allan Rock, Präsident der Universität von Ottawa; Mona Nemer, Vizepräsidentin für Forschung, Universität von Ottawa)

Allan Rock, der Präsident der Universität von Ottawa, sowie Mona Nemer, Vizepräsidentin für Forschung und Ferdi Schüth, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft haben in dem kürzlich erst eröffneten Komplex für Spitzenforschung eine Absichtserklärung unterzeichnet, die ein ehrgeiziges Forschungsprogramm auf den Weg bringen soll.

„Die Forschungsgemeinschaft der Universität von Ottawa hat die Ehre Teil dieser historischen Partnerschaft zu sein. Die Universität und die Max-Planck-Gesellschaft sind beide international bekannt für ihre Forschungsexzellenz im Bereich Photonik. Die Vertiefung unserer Beziehungen bedeutet, dass wir mehr wissenschaftlichen Austausch fördern, hochqualifizierte Mitarbeiter ausbilden und Lösungen für reale Weltprobleme entwickeln,“ sagte Nemer.

Das neue Zentrum wird an der Spitze der Forschung im Bereich Photonik und Optik stehen, wie zum Beispiel bei Aktivitäten für die Entwicklung von  Laserquellen mit hoher Intensität, eine wesentliche Technologie für fortschrittliche Fertigungsprozesse in der Zukunft, optische Verfahren für Quanteninformatik zum Einsatz in der sicheren Datenübertragung über Lichtleitfaser-Systeme und die Herstellung von Vorrichtungen zur Verwendung in der klassischen Photonik und der Quantenphotonik. Allerdings wird der Eckpfeiler dieser Partnerschaft darin bestehen, einen internationalen Austausch unter jungen Forschern zwischen Kanada und Deutschland anzubieten, welcher ihnen die Gelegenheit geben soll unterschiedliche Wissenschaftskulturen früh in ihrer beruflichen Entwicklung kennen zu lernen.

Die Hauptuntersuchungsleiter von der Universität von Ottawa in dem neuen Max-Planck-Zentrum der Universität von Ottawa werden der Professor Paul Corkum, Forschungsleiter des National Research Council-Canada für Attosekunden-Photonik, Professor Robert Boyd, Inhaber des kanadischen Lehrstuhls für Spitzenforschung in nicht-linearer Quanten-Optik, und Pierre Berini, Universitätsforschungsleiter für Oberflächen Plasmon-Photonik. Zu den Hauptuntersuchungsleitern des Max-Planck-Instituts für Lichtphysik gehören der Professor Gerd Leuchs, Direktor für Optik und Informationen, Professor Philip Russell, Direktor für photonische Kristallfasern und Professor Vahid Sandoghdar, Direktor für Nano-Optik.

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften mit Sitz in München (Bayern), gilt als die wichtigste Grundforschungseinrichtung in Deutschland. Sie wurde nach dem deutschen Physiker und Nobelpreisgewinner benannt, der als Begründer der Quantentheorie gilt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1948 gingen aus den Reihen der Wissenschaftler mehr als 18 Nobelpreisträger hervor.

Die Universität von Ottawa ist die Heimat von einem hervorragenden Expertenteam im Bereich der Forschung zur Photonik und Optik. Die Universität kann sich mit modernsten Forschungseinrichtungen rühmen und in den vergangenen Jahren hat sie sich auch durch den Harvey Preis, Den Humboldt-Forschungspreis, der kanadischen Gerhard Herzberg Goldmedaille für Wissenschaft und Technik und den internationalen King Faisal Preis für Wissenschaft hervorgehoben.

Quelle: www.canada.diplo.de