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Opéra de Montréal führt die Oper ELEKTRA von Richard Strauss vor

02.11.2015



ELEKTRA ist eine Oper des bayerischen Komponisten und Dirigenten Richard Strauss, die aus einem einzigen Aufzug besteht und auf einem Libretto des Dramaturgen und Dichters Hugo von Hofmannsthal basiert, welches das gleichnamige Stück Sophokles‘ in ein neues Licht rückt. Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Herren ergab fünf weitere Werke, darunter auch die Oper SALOME.

Die 1909 in Dresden uraufgeführte ELEKTRA repräsentiert den künstlerischen Gipfel der „Symphonieopern“ von Richard Strauss. Die Partitur für ein überdimensionales Orchester (111 Musiker) sieht viele eher ungebräuchliche Instrumente und u.a. einen wichtigen Anteil von Blechblasinstrumenten vor. Darüber hinaus spielt auch die Trennung der Alti und der Violoncellos in Sektionen eine damals als Revolution gewertete Rolle. Ob durch die Weite der Musik oder durch die Verwendung eines jeweiligen Leitmotivs für jede Figur, in jedem Fall spürt man den Einfluss Richard Wagners.

„Ein einzelner Akt, ein stetiger Spannungsanstieg, starke Emotionen und Gewalt, ein überwältigendes Orchester... Stimmen am Limit... eine Vorstellung im Höhenflug unter der leidenschaftlichen Leitung des Dirigenten Yannick Nézet-Séguin. Ein neues Bühnenbild mit der Handschrift Victor Ochoas.“ Opéra de Montréal

ELEKTRA von Richard Strauss
Inszenierung : Yannick Nézet-Séguin
Bühnenbild : Victor Ochoa
vom 21. bis 28. November 2015
Karten

Die Rolle der Klytaemnestra (Mutter der Elektra) wird von der Münchener Sopranistin Nicola Beller-Carbone übernommen.

Die Vertretung des Freistaats Bayern in Québec und das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Montréal beteiligen sich stolz an der Premiere am 21. November.

Mehr: www.operademontreal.com