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Erfolgsgeschichten



Das Welt-Filmfestival



Das Welt-Filmfestival ist ein Muss für jeden nordamerikanischen Cineasten. Es wurde 1976 gegründet und sein Ziel ist es, die interkulturelle Vielfalt zu fördern. Rund zehn Tage lang haben Kinoliebhaber die Gelegenheit, Dutzende von Weltpremieren mitzuerleben. Das Spektrum der dargebotenen Filme ist breit gefächert und reicht von Erstlingswerken über Dokumentationen bis hin zu studentischen Produktionen. Die Preise, die vergeben werden, belohnen nicht nur die Qualität sondern auch die Popularität des Films, da sich sowohl die Beurteilungen der Jury als auch die des Publikums darin widerspiegeln.

Im Jahr 2008 war Bayern eines des Ehrengastländer beim FFM und der bayerische Staatsminister Eberhard Sinner vereinbarte mit der Québecer Ministerin für Kultur und Kommunikation Christine St. Pierre, die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Québec im Filmbereich zu vertiefen. 2009 erhielt der Film Waffenstillstand, ein Werk des Münchners Lancelot von Naso, den Preis der ökumenischen Jury (Interflim-Preis). Er absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und profilierte sich schon früher dank seiner preisgekrönten Kurzfilmprojekte. Waffenstillstand war sein erster langer Fiktionfilm und hatte beim FFM 2009 Premiere. Ein Jahr später erhielt Lancelot von Naso dafür den Preis Europa 2010 für den besten TV-Fiktionfilm.

Die Handlung spielt am Anfang des zweiten Irakkrieges in 2004 und vermischt Fiktion mit realen Fakten. Zwei Journalisten, ein Arzt, eine Krankenschwester und ein irakischer Chauffeur durchqueren die Wüste von Bagdad nach Fallujah und geraten in Hinterhalte mit Bombenangriffen. Die extremen Situationen konfrontieren die Personen miteinander und keiner übersteht dieses Drama unverletzt.