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Erfolgsgeschichten



Praktikum in der québecer Gaming Branche verhilft Entwickler aus Bayern zur Gründung des eigenen Studios


Noahs Welt - aesir
Noahs Welt, ein Browserspiel zum Thema Nachhaltigkeit der politischen Entscheidungen - von aesir-interactive.com

Im Herbst 2012 erhielten mehrere junge Gamedesigner aus Bayern die Möglichkeit, Auslandserfahrungen in Form eines dreimonatigen Stipendiums in Québec Stadt zu sammeln. Die kanadische Provinz Québec gilt mit seinen zahlreichen Medien- und Gamingunternehmen als Dreh- und Angelpunkt in der Gamingbranche. Der MedienCampus Bayern, der von der Bayerischen Staatskanzlei getragen wird, organisierte den Aufenthalt im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation LOJIQ (Les Offices Jeunesse internationaux du Québec) aus Montréal.

Aesir Interactive Thomas SchneiderThomas Schneider aus Franken(Bild rechts - aesir-interactive.com) absolvierte sein Praktikum beim international bekannten Game Studio Sarbakan, das Social Mobile Games und Mobile Entertainment Content in der Provinzhauptstadt Québec entwickelt. Es war eine ganz besondere Erfahrung für ihn, in einer Branche dieser Größenordnung mitwirken zu dürfen: In Québec ist es viel geläufiger Gamedesign zu studieren, da die Branche viel größer ist. Daher hat mir mein Praktikum nicht nur wertvolle Kontakte, sondern auch eine ungemeine Bereicherung für meine Zukunft als Gamedesigner mitgegeben.“

Als Absolvent des Bachelor of Science für Game Design der Mediadesign Hochschule in München arbeitet der Gamedesigner heute in seinem eigenen Entwicklerstudio namens aesir interactive in München. In Zusammenarbeit mit einem Mitglied des Bayerischen Landtags entwarf das Team unter Anderem das politische Browserspiel Noahs Welt zum Thema „Nachhaltigkeit politischer Entscheidungen“. Mit mehr als 44.000 Euro vom FilmFernsehFonds Bayern gefördert, entwickelten sie außerdem den Prototyp zu dem Rennspiel „Bullettime Racing“.

Der Schwabe Mathias Neukam, ebenfalls Gamedesign-Student an der Mediadesign Hochschule in München, nahm an einem Game Design-Kurs der École nationale en divertissement interactif teil. Angespornt durch seine in Québec gesammelten Eindrücke, bereitet er sich derzeit (Sommer 2013) auf die Ausgründung des Studententeams Klonk vor, dessen Spiel Mercury Shift für den „Deutschen Computerspielerpreis 2013“ nominiert war. „In Deutschland ist die Gaming Branche einfach noch sehr jung, aber ich bin mir sicher, dass uns noch eine große, helle Zukunft bevorsteht. Daher bin ich auch sehr positiv gestimmt, was unsere Ausgründung angeht.“

Der MedienCampus Bayern vergibt jährlich 3 Stipendien an Studierenden und Young Professionals aus der Medienbrache für ein dreimonatiges Praktikum in Québec.

Mehr: www.mediencampus-bayern.de