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Würzburg, 1300 Jahre Geschichte


Festung Marienberg, Würzburg - Bild © Wikipedia
Festung Marienberg, Würzburg - Bild © Wikipedia

Würzburg, die unterfränkische Hauptstadt,  zählt zu den ältesten Städten Deutschlands: Im Jahr 2004 konnte die Stadt ihr 1300-jähriges Jubiläum feiern. Die Festung Marienberg ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, die ältesten noch erhaltenen Teile sind von 704. Würzburg ist zudem das Zentrum des Frankenweins; auf dem Stadtgebiet befindet sich die bekannteste Frankenweinlage, der Würzburger Stein.

Die 1582 gegründete Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist die älteste Universität Bayerns. Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) entdeckte dort am 8. November 1895 im Physikalischen Institut die nach ihm benannten Röntgenstrahlen; hierfür erhielt er 1901 als erster einen Nobelpreis für Physik.

Die weltberühmte Würzburger Residenz, ein barocker Residenzbau am Rande der Innenstadt, der vom 13. bis 18. Jahrhundert als Sitz der Würzburger Bischöfe diente, wurde samt Hofgarten und Residenzplatz als das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Der Hollywood-Film „Die drei Musketiere“ wurde 2010 in der Würzburger Residenz, der Festung Marienberg und auf der Alten Mainbrücke gedreht.

In Würzburg wurde am 13. Oktober 1945 die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) gegründet, welche seither die politische Landschaft Bayerns tief prägt.

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