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Bergkirchweih - Das andere Oktoberfest


Die Bergkirchweihe in Erlangen,
Die Bergkirchweihe in Erlangen, "das andere" Oktoberfest - Bild: erlangen.de

Um Pfingsten - eigentlich vom letzen Mai- bis zum ersten Juni Wochenende - gibt es in Erlangen nur ein Ziel, den „Berch“ – für Bergkirchweih, das Volksfest des Jahres in Mittelfranken. Seit 1755 gibt es die "Berch-Kerwa" in der fränkischen Universitätsstadt. Damals hatte der Magistrat beschlossen, die verschiedenen Jahrmärkte und Kirchweihen aus der Altstadt auf den Berg zu verlegen, dessen Gelände sich hervorragend eignete, da die Brauereien dort in den kühlen Felsenkellern ihr Bier lagerten. Für Nachschub für die durstigen Kehlen war also gesorgt.

Am Burgberg entlang reihen sich heute nicht nur Bierkeller, sondern auch insgesamt 90 Schausteller und zahlreiche Imbissbuden. Die Maß Bier kostet am Berg deutlich weniger, und auch die Biergärten unter freiem Himmel, unter den Schatten spendenden Kastanienbäumen, sorgen für eine gemütlichere Atmosphäre als die dampfigen, überhitzen Bierzelte der Wies’n. Zur jährlichen Bergkirchweih kommen keine Touristen aus Australien oder China, dafür viele Franken aus dem Umland, die 30.000 Erlanger Studenten und viele Ehemalige, die täglich zum heiligen Berg hinaufpilgern. Insgesamt werden eine Million Besucher erwartet – bei der Wiesn sind es sechs Millionen.

Pinke Mini-Dirndl, Felsenkeller und "subbergoudes frängisches Bier": Die Franken, aber auch viele andere finden, dass die Bergkirchweih in Erlangen das bessere Oktoberfest ist.

Quelle, Bilder & Mehr: Sueddeutsche.de
Mehr: www.der-berg-ruft.de