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Bayreuther Opernhaus ist Unesco-Welterbe –Adelstitel für einen einzigartigen Barockbau


Das markgräfliche Opernhaus in Bayreuth - Ansicht der Logen
Das markgräfliche Opernhaus in Bayreuth - Ansicht der Logen - © bayreuth.de

Das zwischen 1746 und 1750 gebaute barocke Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth – nicht zu verwechseln mit dem Festspielhaus, wo die Richard-Wagner-Festspiele jährlich im August stattfinden – bekam 2012 die begehrte Auszeichnung. Die Bayerische Schlösserverwaltung rühmte in der Unesco-Bewerbung das Bauwerk als "einzigartiges, außergewöhnliches Zeugnis einer kulturellen Tradition oder untergegangenen Kultur".

Das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach (Wilhelmine war die Schwester Friedrichs des Großen) hatte sich das Opernhaus vom damals europaweit führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena und dessen Sohn Carlo errichten lassen. Der „Bayreuther Rokoko“ Stil, in dem viele weitere Gebäude dieser Glanzepoche in Bayreuth gebaut wurden, prägt auch das ganz aus Holz gefertigte Logentheater.

Opern werden schon seit 2009 im Haus nicht mehr gespielt, seitdem ist das Theater nur noch als Museum zu besichtigen. Ab Herbst 2012 wird es für Restaurierungsarbeiten komplett geschlossen und dem öffentlichen Publikum voraussichtlich erst ab 2017 wieder zugänglich gemacht werden. Inzwischen sollen die 1936 im Zuge der letzten Renovierung zu 60 Prozent überpinselten Bemalungen wieder sichtbar gemacht werden, und das ursprüngliche Erscheinungsbild des prächtigen Logenhauses mit seiner "illusionistischen Malerei" in leuchtenden Farben wieder zum Vorschein kommen.

Quelle: sueddeutsche.de
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