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Kloster Weltenburg – über 1000 Jahre Geschichte und ein spektakuläres Reiseziel an der Donau



(c) www.bayern.by | Peter von Felbert

Die Abtei Weltenburg – inmitten Bayerns zwischen Ingolstadt und Regensburg direkt am Donaudurchbruch gelegen – ist das älteste Kloster Bayerns. Begründet wurde es um das Jahr 600 a.d., von irischen oder schottischen Mönchen. Die Besiedlung dieser Gegend reicht jedoch noch weiter zurück: Als die römische Reichsgrenze bis zur Donau reichte, war hier ein Grenzposten stationiert.

Die St-Georg-Kirche wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut und ist eines der prunkvollen Beispiele des europäischen Barocks. Im Felsenkeller – urpsrünglich eine frische Ablage für das vor Ort seit 1050 gebraute Bier der Klosterbrauerei – können die Besucher eine bessere Vorstellung der Siedlungsgeschichte gewinnen. Die Klosterbrauerei braut bis heute mehrere Biersorten, die weltweit verkauft werden -- unter anderem in Québec.

Spektakulär ist in Weltenburg vor allem die Donauschlucht, wo der Fluss zwischen 70m hohen, steilen, waldgekrönten Kalkfelsen fliesst und seit Jahrhunderten schon Bewunderer anzieht. Das Gebiet wurde bereits 1840 unter Ludwig I. als Naturdenkmal ausgewiesen. Ein beliebtes Ausflugsziel, das man auch über Dampfer erreichen kann.