Québec-Besuch des bayerischen Wissenschaftsministers Sibler – 14. und 15. April 2019

Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler - www.stmwk.bayern.de
2019-03-22 | Politik, Wissenschaft, Kooperation

Am 14. und 15. April 2019 besucht der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Herr Bernd Sibler, begleitet von einer 20-köpfigen Delegation von bayerischen Hochschulpräsidenten und zwei Abgeordneten des bayerischen Landtags der Partnerprovinz Québec. Im 30. Jubiläumsjahr der Bayern-Québec Kooperation verfolgt er damit die Absicht, die bilateralen akademischen sowie wissenschaftlichen Beziehungen zu feiern und weiter zu vertiwfen.

Im Zuge des Besuchs wird die bereits 2014 unterschriebene Kooperationserklärung zwischen StMWK und FRQ (Fonds de Recherche du Québec) Gesundheit und Naturwissenschaften erneuert: im Rahmen dieser Vereinbarung wird der Austausch von Forschern zwischen den beiden Regionen vereinfacht.

Am 15. April findet zudem ein Symposium zu den Herausforderungen der künstlichen Intelligenz statt (AI, deep learning, big data, Robotik/Automatisierung, etc.). Universitäten werden heute vor besondere Herausforderungen gestellt, insbesondere in Bezug auf Forschung, Unterricht, Management, sowie Beziehungen zur Industrie, den Studenten und der Gesellschaft. Einige sprechen bereits von einer grundsätzlichen Umstellung der traditionellen, universitären Wissensvermittlung und Systeme. Einige dieser Forschungssektoren könnten sogar zu künftigen bilateralen Kooperationsprojekten führen (z.B. Ethik in der künstlichen Intelligenz).

Mit Marktführern wie MILA, IVADO, Element AI und dem neuen kanadischen Cluster Scale AI hat sich die Provinz Québec in den letzten Jahren weltweit einen führenden Platz in der digitalen Nische erarbeitet. Die Gründung des „internationalen Observatoriums der Auswirkungen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft“ wird auch in Bayern mit grossem Interesse verfolgt: Das Expertensymposium wird die Herangehensweise Québecs innerhalb der Universitäten diesbezüglich beleuchten.

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